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Kreisausschuss tagt im Landratsamt

Vier Tagesordnungspunkte standen auf der Tagesordnung der Sitzung des Kreisausschusses am Freitag im Landratsamt Hof. Die Mitglieder berieten über die Umsetzung des Bundesprogrames „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“. Gerhard Zeitler, Leiter des Fachbereiches Jugend und Familie, erklärte, dass durch dieses Programm Kindern und Familien mit Fluchterfahrung, die bisher nicht oder nur unzureichend von der institutionellen Kindertagesbetreuung erreicht wurden, mit Hilfe von gezielten Angeboten der Einstieg in das deutsche System der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung erleichtert werden soll. Die Mitglieder folgten dem Beschlussvorschlag der Verwaltung, das Programm für die Zeit ab 1. Oktober bis 31.12.2020 umzusetzen und eine Fachkraft zur Koordinierungs- und Netzwerkarbeit beim Fachbereich sowie zwei Fachkräfte bei einem Träger der freien Jugendhilfe anzustellen. 

André Vogel und Nadine Roth heißen die  Zukunftscoaches für Stadt und Landkreis Hof bei der VHS Landkreis Hof. Beide gaben den Mitgliedern des Kreisausschusses einen Zwischenbericht über ihre Arbeit. Gefördert werden die Zukunftscoaches über den Europäischen Sozialfonds, finanziert wird das Projekt gemeinsam von Stadt und Landkreis, wobei Projektträger die VHS Landkreis Hof ist. Der Zukunftscoach steht als zentraler Ansprechpartner z. B. für Firmen und Institutionen zur Verfügung, um bei demographischen Fragen und Herausforderung  zu unterstützen. In Zusammenarbeit mit den bestehenden Arbeitsmarktakteuren der Region helfen die Zukunftscoaches, den prognostizierten Fachkräftemangel in der Region abzumildern, stille Reserven zu mobilisieren, den Übergang Schule-Beruf zu optimieren, Betriebsstrukturen familienfreundlicher und altersgerechter zu gestalten und auch die Region attraktiver für Rückkehrer zu machen. Dies geschehe insbesondere durch starke Netzwerkarbeit sowie auch eigene Veranstaltungen und Maßnahmen, so André Vogel. Nadine Roth berichtete, dass bei ihrer Arbeit der Schwerpunkt auf dem Themenbereich der "Generationenfreundlichkeit“ liege. „Wichtig sei, die Unternehmen der Region für das Thema als wichtigen Wettbewerbsfaktor zu sensibilisieren“, so Roth. Am 14.09.2017 endet die aktuelle Förderung des Europäischen Sozialfonds, eine Voranfrage auf erneute Förderung durch das Ministerium fiel positiv aus. Der Fortführung des vorgestellten Konzeptes um ein Jahr stimmte der Kreisausschuss zu und gab weiter grünes Licht für die wichtige Arbeit der Zukunftscoaches.

Kreiskämmerer Dietmar Scholz gab den Kreisräten bekannt, dass die Regierung von Oberfranken den Haushalt des Landkrieses Hof genehmigt habe. Dieser schließt im Verwaltungshalt mit rund 90,6 Mio. Euro ab und im Vermögenshaushalt mit 22,1 Millionen Euro. „Genehmigungspflichtige Teile des Zahlenwerkes sind die Kreditaufnahmen in Höhe von 10,8 Millionen sowie die Verpflichtungsermächtigungen mit 12,13 Millionen“, so der Kämmerer. In den Kreditaufnahmen sind 5,9 Millionen Euro Vorfinanzierungskosten für die Kliniken Hochfranken enthalten. Sehr positiv bewertete Scholz, dass die Regierung dem Landkreis insgesamt eine sehr vorsichtig Haushaltsführung attestiert habe. Landrat Dr. Oliver Bär dankte Dietmar Scholz für seine Ausführungen sowie für die geleistete Arbeit. 

Weiter ging es mit den Baumaßnahmen der Kliniken Hochfranken. Landrat Dr. Oliver Bär freute sich über die Zusage des Freistaates Bayern, die Pläne des Landkreises Hof zur Erweiterung des Klinikums in Münchberg mit 46,63 Millionen Euro zu fördern. „Es ist sehr wichtig für die Region, dass der Freistaat  gleichzeitig zwei Baumaßnahmen der Kliniken Hochfranken - sowohl  in Naila als nun auch in Münchberg - fördert“, so Landrat Dr. Oliver Bär. Hermann Dederl gab den Mitgliedern des Gremiums einen Zwischenbericht über den derzeitigen Sachstand der Baumaßnahme an der Klinik in Naila. „Der Rohbau ist fertiggestellt, die Ausbauarbeiten haben begonnen“, so Dederl. Durch voraussichtliche Einsparungen bei den förderfähigen Kosten ergeben sich auch Reduzierungen der nicht förderfähigen Kosten. Die Gesamtkosten des Bauabschnittes 2 betragen nach aktuellem Stand 10,069 Millionen Euro.

Am Ende der Sitzung brachte Kreisrat Stefan Pöhlmann einen Antrag der SPD-Fraktion zur Erstellung eines Konzeptes für  einen attraktiven und modernen Personennahverkehr für die Region ein. Landrat Dr. Oliver Bär teilte mit, dass der Landkreis bereits gemeinsam mit der Stadt Hof sowie dem Landkreis Wunsiedel sowie der IHK und der Hochschule Hof an einem vom Bund geförderten Projekt arbeite. Der Leiter des Institutes für Informationssysteme (Iisys) an der Hochschule Hof Richard Göbel hatte das Projekt "Mobi-Dig" schon dem Umweltausschuss des Kreistags vorgestellt. Mobi-Dig ist die Abkürzung für Mobilität Digital, ein Zukunftsprojekt für den öffentlichen Nahverkehr im ländlichen Raum. Hochfranken soll dabei zur Modellregion für die Mobilität der Zukunft werden. Bisher fährt der Bus nach Fahrplan, bei Mobi-Dig fährt der Bus je nach Wunsch und Bedarf der Fahrgastes. Landrat Dr. Oliver Bär  sicherte zu, für das Thema eine Sitzung des Umweltausschusses anzusetzen.

Landratsamt Hof

Pressestelle

Hof, den 17.07.2017