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Oberfranken kommt gut an: Mehr als 9,9 Millionen Euro für den öffentlichen Personennahverkehr im Jahr 2016
Pressemitteilung der Regierung von Oberfranken
Nr. 18/2017
Bayreuth,
08.02.2017

Die Regierung von Oberfranken hat im Jahr 2016 den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Regierungsbezirk Oberfranken mit rund 9,9 Millionen Euro gefördert.
Die vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellten Haushaltsmittel wurden für die Anschaffung neuer Busse, für Verkehrsverbesserungsmaßnahmen der Landkreise und kreisfreien Städte, für die Einführung von neuen Bedienformen im ÖPNV im ländlichen Raum und für verbilligte Schülerzeitkarten eingesetzt.

Mit rund 2,114 Millionen Euro konnte im Jahr 2016 die Anschaffung neuer Linienbusse gefördert werden.
Private und kommunale Verkehrsunternehmen im Regierungsbezirk Oberfranken haben mit Hilfe dieser Fördermittel 36 neue Linienbusse angeschafft. Alle geförderten Linienbusse sind mit Einstiegshilfen für mobilitätsbeeinträchtigte Personen ausgerüstet.
Die oberfränkischen Landkreise und kreisfreien Städte als Aufgabenträger des ÖPNV erhielten im abgelaufenen Haushaltsjahr 3.934.000 Euro ÖPNV-Zuweisungen. Die Landkreise und kreisfreien Städte verwenden diese Mittel eigenverantwortlich für ÖPNV-Maßnahmen, beispielsweise für Linienerweiterungen oder Verkehrskooperationen.

Weitere 90.000 Euro wurden zur Einführung von neuen Angeboten im ländlichen Raum an die ÖPNV-Aufgabenträger Landkreis Bamberg (Rufbus Steigerwald und Hirschaid) und für den Landkreis Bayreuth zur Erschließung des Mittelbereiches Pegnitz, ausgezahlt. Diese neuen Angebote sollen dort, wo es nicht lohnt, öffentliche Buslinien mit Standard-Bussen zu betreiben, dennoch die Mobilität der Bevölkerung gerade in entlegenen Gebieten im ländlichen Raum gewährleisten.
 
Die Verkehrsbetriebe sind nach dem Personenbeförderungsgesetz verpflichtet, für den Personenkreis von Schülern und Auszubildenden ermäßigte Tarife anzubieten, haben aber dafür einen Anspruch auf einen Ausgleich dieser Einnahmeverluste. Die oberfränkischen privaten und kommunalen Verkehrsbetriebe erhielten dafür 3.394.000 Euro.